Dienstag, 25. August 2009

das Leben in der Rose...la vie en rose



Augen, die meine küssen
Ein Lächeln, das seinen Mund umspielt
Das Abbild, das wahre,
Des Mannes, zu dem ich gehör

Wenn er mich in seine Arme nimmt
Leise zu mir spricht,
Dann sehe ich das Leben in der Rose
Er sagt mir Worte der Liebe
Alltägliche Worte
Die mir etwas bedeuten
Er ist in meinem Herzen
Ein Teil des Glücks
Dessen Ursache ich kenne
Er ist es für mich
Ich bin’s für ihn im Leben
Er hat es mir gesagt, es geschworen,
fürs Leben.
Seit ich ihn gesehen habe
Spüre ich in mir
Mein Herz schlagen.

Nächte der Liebe ohne Ende
Ein großes Glück stellt sich ein
Kummer und Leid verblassen,
Glücklich, glücklich wer daran vergeht.



Des yeux qui font baisser les miens
Un rire qui se perd sur sa bouche
Voilà le portrait sans retouche
De l’homme auquel j’appartiens

Quand il me prend dans ses bras,
Il me parle tout bas
Je vois la vie en rose,
Il me dit des mots d’amour
Des mots de tous les jours,
Et ca me fait quelque chose
Il est entré dans mon coeur,
Une part de bonheur
Dont je connais la cause,
C’est lui pour moi,
Moi pour lui dans la vie
Il me l’a dit, l’a juré
Pour la vie.
Et dès que je l’aperçois
Alors je sens en moi
Mon coeur qui bat.

Des nuits d’amour à plus finir
Un grand bonheur qui prend sa place
Des ennuis, des chagrins s’effacent
Heureux, heureux à en mourir.


Sontext: Edith Piaf

Montag, 17. August 2009

Bacchus Keller




Ist es Ihnen schon einmal passiert, wenn Sie einen Weinkeller bzw. Gewölbe betreten in Ihnen
ein gewisseses Kribbeln hochkommt?

Genau dieses ist mit mir geschehen als ich dieses wunderschönen Weinkeller betrat.




Ein ziemlich langer Gang führte hinunter an den Wänden waren kleine Kerzenhalter angebracht, es fand zu diesem Zeitpunkt eine Weinverkostung statt bzw. wurde gerade alles dafür vorbereitet.


Kühle herrschte hier aber in mir brodelte es sowieso...am Ende des Kellers stand eine Statue die Bacchus darstellte, ein Gott des Weines, der Freude, der Trauben, der Fruchtbarkeit und der Ekstase.


Hinter dieser Statue verbarg sich sich ein kleines Gewölbe, das sehr eindrucksvoll beleuchtet wurde.


Ich träumte mit offenen Augen, ich stellte mir bildlich vor wie eine spärlich bekleidetet Bacchantin vorgeführt wird.


Das Fest hat schon ausschweifende Züge angenommen, der Wein fließt in Strömen in die Kehlen, alle Hemmungen sind gefallen.


Manche Teilnehmer streiften sich Felle oder Häute über um so Tierrollen zu übernehmen....zügellose Orgien!


Wo man dann sprichwörtlich sagen könnte "Mach mir den Hengst" ;-)


Ich sehe dieses Szenario vor mir, hier in diesem Keller......"Vinum bonum deorum donum."




Nach einem französischen Gedicht aus dem 16.Jahrhundert, beschloss der Weingott Bacchus in einem Zornesausbruch, den ersten Menschen, der ihm begegnete, den Tigern zum Fraß vorzuwerfen. Das war die Jungfrau Amethyst. Zur Rettung verwandelte sie die Göttin Diana in einen weißen Stein. Voll Reue goß der Gott Wein über den Stein, um Diana zu versöhnen. Seitdem ist der Amethyst purpurrot

Donnerstag, 13. August 2009

Nachtcafé



Mein Geliebter hat heute beschlossen, mich kommenden Mittwoch auszuführen.
Er möchte mich einigen geneigten Herren vorstellen. Das Nachtcafé wird der Ort der Zurschaustellung sein. Als moderne "O." habe ich einen Faltenmini zu tragen, darunter helle Stümpfe mit Strapsen an einem weißen Strumpfgürtel. Meinen One-String habe ich zuvor auszuziehen und meinem Geliebten zu übergeben. Er wünscht, dass die Ränder der Strümpfe rückseitig gerade noch unter dem Rock hervorschauen, damit geneigte Herren sich daran ergötzen können.

Als moderne "O." - so mein Geliebter - habe ich mit der Zeit zu gehen, auch kleidungsmäßig - solange die jederzeitige Zugänglichkeit gewahrt bleibt. Hierfür eignen sich diese Faltenminis hervorragend. Flüchtige Berührungen - fordernde Griffe - verstohlene Blicke! Und dabei werden Andersdenkende nicht belästigt - trotz der Triebhaftigkeit dieser geneigten Herren, welche den Rock rückwärtig einfach hochheben, meinen blanken, drallen Hintern betrachtend, fest grabschend - es bleibt vorderseitig meine rasierte Scham züchtig bedeckt. Nur der Wind - ich muss aufpassen, auf jeden noch so kleinen Stoß!

Das Spannende ist bei solchen Anlässen immer, dass ich nicht weiß, welcher Herr meine Neigungen kennt und welcher mich nur deswegen anschaut, weil ihm meine weibliche Erscheinung zu gefallen scheint.

Meine Blicke werden wandern, von Herr zu Herr, tiefe, flüchtige, verschämte, leidenschaftliche, fordernde Blicke!!! Es sind Einblicke in die Seele!

Mittelpunkt zu sein, gefällt mir sehr, es erregt mich! Meine exhibitionistische Triebe muss ich im Zaum halten - der Gang zur Toilette - warum folgt mir dieser, warum jener? Was erwarten diese Herrn, dass ich mich hingebe? Nein, das wäre dégoûtant!

Ich bin gespannt, wen er dieses Mal für mich auswählen wird.

Es waren zwei, mir bisher unbekannte geneigte Herren gekommen. Wir unterhielten uns sehr angeregt. Auf Anweisung meines Geliebten musste ich immer wieder mein Kleid nach oben schieben, damit die Herren mein Geschlecht sehen konnten. Ich fühlte, wie ich plötzlich automatisch die Schenkel öffnete, als ich auf dem Barhocker dem Herr gegenüber saß. Heureusement lag mein Faltenrock schützend darüber, sonst hätte man sicherlich meine Erregtheit zwischen den Beinen glänzen sehen... Doch auch mein Geliebter schien etwas zu spüren; er faßte diskret von hinten zwischen dem Plissestoff und dem Barhocker zwischen meine Beine – nun war ich ertappt! Aber es widerfuhr mir keine Züchtigung, sondern ein tiefer Zungenkuss meines geliebten Herrn! „Na, na, na!“ „Die kleine Hure ist ja über alle Maße erregt und wird immer...“ Schon wieder küßte er mich, ohne seine beiden Finger von meinem Schoß zu nehmen... „Das wird wohl ein ganz flotter Cocktail werden heute, was denkt ER, Priamos?“ Es fiel mir aber auf, dass das Nachtcafé sehr gut besucht war???

Ein jüngerer geneigter Herr hatte seinen Wagen im gleichen Parkhaus wie wir stehen. Wir gingen zu unserem Wagen, mein Geliebter zog mich unbändig an sich heran und sagte: „Besorge diesem Herrn einen Cocktail à la Madame «O.» meine Süße!“ Mein Geliebter verlangte von mir, dass ich in der Tiefgarage zu diesem jüngern Herrn in seinen Wagen stieg, damit er die Möglichkeit hatte, sich an mir zu vergehen.... Dann schlug die Wagentüre zu...