Donnerstag, 25. September 2008

Spiegelbild - le reflet


Je me vis dans le miroir.....

Wer in den Spiegel des Wassers blickt, sieht allerdings zunächst sein eigenes Bild.

Wer zu sich selber geht, riskiert die Begegnung mit sich selbst.
Der Spiegel schmeichelt nicht, er zeigt getreu, was in ihn hineinschaut,
nämlich jenes Gesicht, das wir der Welt nie zeigen,
weil wir es durch die Persona, die Maske des Schauspielers, verhüllen.

Der Spiegel aber liegt hinter der Maske und zeigt das wahre Gesicht.
Dies ist die erste Mutprobe auf dem inneren Wege, eine Probe, die genügt,
um die meisten abzuschrecken, denn die Begegnung mit sich selber
gehört zu den unangenehmeren Dingen, denen man entgeht,
solange man alles Negative auf die Umgebung projizieren kann.
© Carl Gustav Jung, [1875 - 1961]

Dienstag, 23. September 2008

Unvergessen


Romy...du bist und bleibst unvergessen für mich!
So haben wir doch einiges gemeinsam:

Gleiches Sternzeichen
Melancholie
Tristesse
Österreich

Leidenschaft
Die grosse Liebe in Frankreich!

Du wurdest nur 42 Jahre alt....ich stehe kurz davor...

Mir gefällt folgender Satz, den ich gelesen habe über dich:

Die Laune eines Wiener Abends, an der man sein Gewand verkauft,
um in den Himmel nach Frankreich zu fahren.

Ma Puppele!




Samstag, 20. September 2008

"Man lebt nur einmal, genieße den Schmerz!"

In diesem Zusammenhang wird auch der Schmerzforscher Walter
Zieglgänsberger, seines Zeichens auch Leiter der Arbeitsgruppe
Klinische Neuropharmakologie, zitiert:

"Ein Mensch könne, wenn er es denn wolle, heftigste Schmerzen
ertragen solange er die Kontrolle behalte. Darauf bauen auch die
Masochisten. Sie können jederzeit sagen: Schluss! Die Lust,
entspringe dem Gefühl der Macht. Der Masochist unterwirft sich der
Domina ja nur scheinbar. Ein einziges Wort - und er stoppt sie. Es
ist ein Spiel in einer Scheinwirklichkeit, die keine Angst erzeugt."

Ja ein einziges Wort würde genügen und es wäre vorbei!
Möchte ich das wirklich?
Eine Scheinwirklichkeit?
Ein Gefühl der Macht?
Ist es das wirklich wenn ich es unterbreche?
Sicher, ist es eine gewisse Art von Macht, aber es wäre nicht
das ich wirklich möchte!
Ich möchte mich hingeben OHNE daran zu denken das ich es beenden könnte!
Nur dann könnte ich den "Schmerz" auch geniessen....
Ich will KEINE Macht darüber haben!
Bei mir ist es gerade umgekehrt, bei mir entspringt die Lust erst
darin wenn ich mich völlig fallen lassen kann.
Ich habe das nötige Vertrauen in meinem "Maitre"
daher kommt das Wort "Schluss" nicht über meine Lippen!


Das Gefühl des Schmerzes belebt die Geister.....
Im 18. Jahrhundert überhöhte sie der Marquis de Sade als Instrument sexueller Lust: "Ruten? Pflegst du denn zu peitschen, meine Liebe?", schrieb er in der 1795 erschienenen "Juliette".