Samstag, 27. Februar 2010

Penetration


Mit seiner Mutter Gaia hat Uranos viele Nachkommen; erst die Titanen, drei Kyklopen und drei Hekatoncheiren. Alle diese Kinder sind ihm verhasst, er verbarg sie in der Tiefe der Erde, im Tartaros – nach Michael Köhlmeier stieß er diese mit seinem riesigen Phallus immer wieder in Gaia, die ja für die Erde steht, zurück. Diese böse Tat erfreute ihn, so erzählt es Hesiod.

Penetration bedeutet nichts anderes als das Frau den erigierten Phallus in sich aufnimmt,
d.h ER hat die Macht.....denn ER dringt in uns ein!
Es ist wie ein Schwert-durchdringend-durchstossend!

Frau in diesem Sinne muss sich ergeben-SIE ist diejenige die aufnimmt!
Aber die Macht liegt im Phallus.....solange dieser nicht entmannt wird.

In tiefenpsychologischem Sinn muss der Mann mit der Entmannung auf alles verzichten, was sein „Vermögen“ und seine Herrschaftsansprüche anbelangt.

Mittwoch, 24. Februar 2010

Sex in der Wiener Secession

Gleich vorweg,ich möchte hier nicht als Moralapostel fungieren!

Gross steht am vorderen Eingangsbereich:

Der Zeit ihre Kunst
Der Kunst ihre Freiheit



Das Wort Kunst bezeichnet im weitesten Sinne jede entwickelte Tätigkeit, die auf Wissen, Übung, Wahrnehmung, Vorstellung und Intuition gegründet ist (Heilkunst, Kunst der freien Rede). Im engeren Sinne werden damit Ergebnisse gezielter menschlicher Tätigkeit benannt, die nicht eindeutig durch Funktionen festgelegt sind. Kunst ist ein menschliches Kulturprodukt, das Ergebnis eines kreativen Prozesses. Das Kunstwerk steht meist am Ende dieses Prozesses, kann aber seit der Moderne auch der Prozess selber sein.

Nun frage ich mich aber WO liegt die Kunst in diesem Projekt?
Ist es Kunst einen Swingerclub in die Wiener Secession zu verlegen?
Mich stört nur daran das man Gustav Klimt dafür vorschiebt....
in diversen Tageszeitungen schrieb man er sei pornografisch
veranlagt gewesen sein.
Ich sehe in keiner seiner Gemälde etwas pornografisches darin.

Von der Wiener Gesellschaft wurde er wegen der erotischen Ausstrahlung seiner weiblichen Porträts gesucht!

Beethovenfries...ist ein gemalter Bilderzyklus, der dem Komponisten
Ludwig van Beethoven gewidmet wurde.
Klimt verbildlicht in seinem allegorischen Bildwerk Beethovens 9. Symphonie unter dem Eindruck der berühmten Interpretation dieses Musikstücks durch Richard Wagner.

Also, wo liegt jetzt die Gemeinsamkeit?
Ich möchte ja nur den Sinn darin verstehen, doch bis jetzt blieb man mir
die Antwort schuldig.

Besser verstehen könnte ich es wenn man einen "Swingerclub" nach Pompej
verlegt hätte....ausschweifende Orgien dafür waren ja die Römer bekannt gewesen :-)

In diesem Sinne gewähren wir der Kunst ihre Freiheit!

Montag, 8. Februar 2010

Aphrodite


Die Sage berichtet von Diadolus dem Griechen, dass er Skulpturen schaffen konnte, die so schön und lebensecht waren; ... ja er konnte ihnen mit seiner Sehnsucht nach ihrer Vollkommenheit Leben einhauchen ... man musste sie sogar fesseln, damit sie nicht davonlaufen, - so lebensecht sahen sie aus!
Und eine wunderbare Aphrodite erschuf Diadolus der Grieche aus dem kalten Stein, und als er sich in sie verliebte, entfloh sie ihm bis weit nach Osten in das Reich der Perser.

Dort fand er die Untreue am Ufer eines Seerosenteichs im neckischen Spiel mit einem Pan und dem Satyr. Es gelang Diadolus aber ein Netz über sie zu werfen und die lasterhafte Liebesgöttin wieder an sich zu binden:

Du lasterhaftes Weib, weißt du nicht, dass nur meine Sehnsucht nach Schönheit dich ins Sein gerufen hat? Sei also wachsam du liederliche, sei zärtlich und treu zu mir - denke an Lots Frau; und wenn du leben willst, sei mir gefügig, sonst erstarrst du wie sie zu Salz und Stein.

Wenn du leben willst, du zauberhafte Venus, dann musst du Lieben; - denn Leben heißt lieben. Ohne Grenzen lieben, sonst verschließt sich um dich der wieder der kalte, harte Fels!

Lieben mit Tränen, lieben mit allem was du bist. Alles wirst du mir schenken: Alle Düfte deines Körpers, alle seine Säfte wirst du mir geben, wirst sie über mich ergießen:
Aloe und Myrrhe aus deinen Achseln, wenn du bei mir liegst und fieberst und dich verzehrst nach einem Kuss von mir. Honig, Milch und Apfelduft, Wohlgeruch aus deinen Haaren. Sandelholzhauch aus denen Lippen, wenn du mir deine Küsse schenkst. Dein Schweiß, feucht und silberglänzend wie Perlen, thymianähnlicher, nasser feuchter Tau; ein Seidiger Film auf deiner Haut.
Dann die Salzigen Tränen der Verzweiflung, wenn ich deine Liebe nicht erwidere, die würzigen Lustperlen, die aus deiner Liebdesgrotte tropfen, wenn du dich bereitmachst deine Weiblichkeit zu opfern.


Nichts bleibt dir, alles nehme ich. Auch dein Schreien, wie das Klagen der Meise am Morgen, dein spitzer Schmerzenslaut, wenn ich in deine rosa Warzen beiße. Dein zufriedenes Schnurren wie das einer kleinen Katze, wenn ich mit starken Arm deine zitternden Schenkel teile und du mir deine Scham entblößt. Dein Flüstern, das verführt, betört , verspricht und mich belügt. Bestrafen werde ich dich dafür!

Das Rauschen, Rascheln und Reißen der Seide, wenn wir der Schleier unserer Kleider überdrüssig sind und uns in der Hitze der Begierde aneinander verbrennen. Ja auch das lockende Klappern deiner Schuhe, wo dich die hohen Absätze auf die Zehenspitzen zwingen, damit du nie vergisst: Ein kleines Mädchen bist du, krank vor Liebe - und du, ganz artig um meine Küsse betteln sollst.

Der Jäger hat dich verfolgt und erspürt. Wegen dem Duft deiner Liebessäfte kommt er zur Raserei. Er ist ein wildes Tier.
Der Tiger springt dich an, drückt dich zu Boden und wird dich mit seiner Kraft besteigen. Von hintern wird er dich ganz nehmen. Halte still.