Montag, 11. Januar 2010

Träume....


Nun liegst du neben mir
Deine Augen geschlossen
Dein Körper noch zitternd
Perlen aus Schweiß auf dir
-sternglänzender Tau

Nun lässt du - wie ich -

Den Tanz, geboren aus unserer
gemeinsamen Lust,
noch einmal passieren

Nun lässt du mich
Noch einmal in dich kommen
Und kannst mich jetzt
Neben mir liegend – fast schlafend –

Vielleicht noch besser spüren

Nur der Narr verweigert die Gefolgschaft,
wenn Pan durch den Wald gestelzt kommt.

(Armistead Maupin)

Samstag, 19. Dezember 2009

Le Louvre nu



Nackt ist nicht gleich nackt. Das war dem Fotografen Lois Lammerhuber von Anfang an und


vor allem schon von Berufs wegen klar. Deshalb stand relativ rasch fest, ein Bildband über die Nackten in der Malerei wirbt nicht mit nackter Haut. Sondern mit etwas Gegensätzlichem.


Mit schwarzer Seide etwa.


Madame Catherine Belanger sagte einmal: Der Louvre ist das grösste Bordell der Welt!


Mir wurde dies schon vor ein paar Jahren bewusst als ich durch den Louvre schritt

und diese wundervollen Gemälde und Skulpturen betrachtete.

Es war ein Hochgenuss für die Sinne.


So etwa der ausgestreckte Zeigefinger des hl. Johannes des Täufers oder die zwei Finger

von Gabrielle d`Estrées (einer Mätress von König Heinrich IV),mit denen sie die Brustspritze

ihrer Schwester berührt.




Oder beim Betrachten des schlafenden Satyr würde man ihm gerne mit einem Hauch zum Leben erwecken wollen.

Auch die Statue mit den "3 Grazien" erscheint sinnlich und erotisch.

Es ist eine faszinierende Kunst die Darstellung nackter Körper, festgehalten für die Ewigkeit.

Schliessen Sie die Augen und stellen Sie sich vor Sie ertasten diese Skulpturen, berühren

die zarten Brüste obwohl der Stein kalt verspüren Sie Wärme, Wärme die durch Ihren Körper

fliesst.

Oder Sie betrachten des Gemäldes "Bacchanalia" würden Sie sich nicht wünschen mittendrin

im Geschehen zu sein?


Liebe zur Schönheit ist Geschmack.
Das Schaffen von Schönheit ist Kunst
(Ralph Waldo Emerson)






















Montag, 14. Dezember 2009

οργασμός

Tief durchbebe das Weib im innersten Marke die Wollust, Und es erfreue den Mann gleiches Entzücken mit ihr. (Der römische Dichter Ovid in Ars amatoria, entstanden um das Jahr 1 v. Chr.)